Auszeichnungen

Talentscout-Schule: Bildungsgerechtigkeit praktisch

Fröhliche Gesichter nach ersten Beratungsgesprächen – Fachabiturienten Jana, Anastasia, Talentscout Spiridula Milioni, Noreen, Jill, Chris und Lehrerin Sonja Lührmann

Die Beratungsgespräche sind erfolgreich eingeführt: Im persönlichen Zweiergespräch begleitet Talentscout Spiridula Milioni jetzt acht Fachabiturienten*innen des evangelischen Berufskollegs in Studium und Beruf. Und es sollen mit der Zeit noch mehr werden.

Das NRW-Zentrum für Talentförderung hat seine vom Land NRW geförderten Aktivitäten auf Ostwestfalen ausgeweitet. Kooperationspartner sind die Hochschulen in der Region. Ziel des Projektes ist es, junge Menschen unabhängig von ihrer Herkunft beim Zurechtfinden in der unübersichtlichen Bildungslandschaft zu unterstützen. Denn immer noch entscheiden familiäre Hintergründe viel zu stark über den Bildungsweg. Milioni besucht die teilnehmenden Schüler/-innen regelmäßig und bespricht Schritte zur Wahl des Studienfachs und zur Einschreibung an den Hochschulen. „Nicht alle unsere Schülerinnen haben Eltern, die sie beim Eintritt ins Berufsleben ermutigen und fördern. Deshalb sind wir für das Angebot von Talentscout OWL sehr dankbar!“ betont Sonja Lührmann, Verbindungslehrerin am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg.

Schule der Zukunft: Bildung für nachhaltige Entwicklung

Das Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg ist Schule der Zukunft! Im Kampagnenzeitraum 2016 bis 2020 haben die Schüler/-innen aktuelle Zukunftsfragen wie den Klimaschutz, die Energiewende, nachhaltigen Konsum und die internationale Zusammenarbeit mit den Ländern des Südens im Unterricht und im Schulalltag thematisiert. Die Lehrkräfte haben an Fortbildungsmodulen und Klassenteams an Schülerakademien teilgenommen. Das Besondere am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg der Zukunft: Es ist bestens vernetzt mit anderen Akteuren, an erster Stelle natürlich den Kindertagesstätten.

Gesunde Schule im Wittekindskreis

Mit dem Programm „Gesunde Schule im Wittekindskreis“ rennt der Kreis Herford am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg offene Türen ein. Die berufliche Schule im Bereich Gesundheit und Soziales vermittelt schon durch ihre Ausbildungsinhalte umfangreiche Kompetenzen, um Körper und Seele gesund zu erhalten. Manchmal jedoch können externe Trainer ganz andere Impulse geben, als dies im bewerteten Unterricht der Fall ist. Der eine oder die andere Schüler/-in wird sicherlich das professionelle Beratungsangebot im Kreis Herford persönlich aufsuchen, sei es Femina Vita, der sozialpsychiatrische Dienst, profamilia oder das Diakonische Werk im Kirchenkreis Herford. Im Schuljahr 2019/20 hat das evangelische Berufskolleg erneut am Angebot des Gesundheitsamtes im Kreis Herford teilgenommen.

Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg mit Courage

Eine Unterschriftenliste mit 250 Unterschriften von Personen, die sich aktiv gegen Rassismus einsetzen wollen: gar nicht so wenig für die kleine Schule in der Radewig. Die erste Hürde haben die Schüler*innen am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg jedoch bereits mit Bravour genommen auf dem Weg zur Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Nach dem Startschuss in der Projektwoche werden weitere Projekte folgen, in denen das Aufkommen von Rassismus und wirkungsvolle Strategien dagegen zu thematisieren sind. Auch eine Studienfahrt nach Auschwitz-Birkenau ist im nächsten Frühjahr wieder geplant. Als Paten für die „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ konnte die Initiativgruppe den Superintendenten Michael Krause des Kirchenkreis Herford gewinnen.

Förderpreis für *Heribert und die Äbtissin*
Leuchtturmprojekt: Unter den besten 10 von 144!

Bei der Aktion „Ideen werden Wirklichkeit – 100 Förderpakete für Vereine in der Region“ hat der Kulturanker Herford jetzt einen mit 1500 Euro dotierten Förderpreis der Westfalen Weser Energie gewonnen und zwar für das Heft „Heribert und die Äbtissin“, das in der Projektwoche unter der Leitung von Stadtführerin Angelika Bielefeld mit Schülern*innen des Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskollegs entstanden ist. Der Kulturanker hatte für den Druck und die Verteilung an die Herforder Grundschulen gesorgt, so dass jedes Schulkind kostenlos von diesem spielerischen Zugang zur Herforder Geschichte profitieren kann. Heribert ist ein kleiner Turmfalke und erklärt Kindern zwischen neun und zwölf Jahren in diesem Fall das Leben und Wirken der Fürstäbtissin Elisabeth von der Pfalz. Es gibt noch wenige Restexemplare, die das Schulbüro des Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskollegs an Kinder verschenkt.