Hinsehen – helfen – handeln

Grundlagenschulung zur Prävention von sexualisierter Gewalt: Das Kollegium des evdp mit den Trainerinnen Ann-Cathrine Friesen und Janina Haus des evangelischen Kirchenkreises Herford.
Das Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg setzt ein klares Zeichen für den Schutz von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen: Das gesamte Kollegium nahm an einer Grundlagenschulung zur Prävention von sexualisierter Gewalt teil. Unter dem Titel „hinschauen – helfen – handeln“ – einer Initiative der evangelischen Landeskirchen und der Diakonie gegen sexualisierte Gewalt gestalteten die Trainerinnen Ann-Catherine Friesen und Janina Haus vom Evangelischen Kirchenkreis Herford einen intensiven Fortbildungstag. Neben fundiertem Hintergrundwissen und aktuellen Zahlen und Fakten standen auch praktische Übungen und Positionierungsspiele im Mittelpunkt, die zur persönlichen Auseinandersetzung mit dem Thema einluden.

Wie nah ist zu nah? Praktische Übungen machten die Fortbildung lebendig und brachten die Kolleg*innen miteinander in Kontakt.
Die Teilnehmenden beschäftigten sich unter anderem mit Fragen zu Nähe und Distanz im pädagogischen Alltag, mit Strategien von Tatpersonen sowie mit Möglichkeiten der Intervention und Meldung. Ziel der Schulung war es, Sicherheit im Umgang mit Verdachtsfällen zu gewinnen und die eigene Wahrnehmung für Grenzverletzungen zu schärfen. Als evangelische Einrichtung orientiert sich das Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg an den Schutzkonzepten der evangelischen Kirche. Diese verpflichten Mitarbeitende unter anderem zur Einhaltung eines Abstands- und Abstinenzgebots. Besondere Vertrauens-, Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse erfordern demnach einen verantwortungsvollen Umgang: Sie dürfen niemals zur Befriedigung persönlicher Interessen ausgenutzt werden. Bei jeglichem Verdacht auf sexualisierte Gewalt besteht eine Meldepflicht.

