Aktuell

Wir sehen uns wieder!

Der erste Schultag nach den Sommerferien ist Mittwoch, der 12. August 2020. Die Lehrkräfte am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg freuen sich, den Schüler*innen dann hoffentlich wieder persönlich zu begegnen. Bis dahin wünschen wir der gesamten Schulgemeinschaft schöne Ferien! Die aktuellen Informationen gibt es für alle Klassen an ihren ersten Tagen:

Mittwoch 12. August
Anfänger Fachschule Erzieher*in um 8 Uhr
Anfänger Berufsfachschule Kinderpflege um 8:30 Uhr
Anfänger Höhere Berufsfachschule
Klasse HB 11.1 um 9:45 Uhr
Klasse HB 11.2 um 10:15 Uhr
Oberstufe Kinderpflege 13 Uhr
Oberstufe Höhere Berufsfachschule
Klasse HB 12.1 um 13:30 Uhr
Klasse HB 12.2 um 14 Uhr
Oberstufe Fachschule Erzieher*in FS13 um 14:30 Uhr

Donnerstag, 13. August
Mittelstufe Fachschule Erzieher*in FS12 um 8 Uhr
Oberstufe Fachoberschule FOS12 um 8:30 Uhr

Montag, 17. August
Anfänger Fachoberschule FOS11 um 7:55 Uhr

Sie erreichen uns in den Ferien über das Schulbüro.

Mittelstufen und Oberstufenschüler*innen informieren sich bitte auch in Teams über die Klassen- und Fächerkanäle sowie Schulgemeinschaft. Weitere Informationen zu den Regelungen der Corona-Pandemie bieten auch die Websiten des Schulministeriums und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

NEWS 2019/2020

Mit Abstand zum Abschluss
22 junge Kinderpfleger*innen entlassen

„Finden Sie heraus, was zu Ihnen passt“, ermutigte Schulleiter Gert Flörke die jungen Absolventen*innen. Denn die meisten von den 22 staatlich geprüften Kinderpflegern*innen werden sich noch weiter entwickeln. Acht von ihnen sind in Fachschulen zur Erzieher*innenausbildung aufgenommen, zwei in eine Pflegeausbildung, aber auch als Kinderpflegerin zu arbeiten ist wieder zunehmend eine berufliche Chance.

Mit Abstand zum Abschluss: 22 Kinderpfleger*innen auf dem Weg in die berufliche Zukunft.

Heike Rose verabschiedet sich in den Ruhestand
Leidenschaft Pflegepädagogik

Auf gutem Weg in den Ruhestand: Pflegepädagogin Heike Rose (c) Regine Stelte

„Nur etwa die Hälfte der Lehrkräfte in Deutschland glaubt großen oder sehr großen Einfluss auf die Schüler*innen zu haben“, zitiert Schulleiter Gert Flörke die Allensbach Studie zur Schul- und Bildungspolitik und ist sich sicher: „Sie gehören dazu!“ Als dienstälteste Lehrerin des Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg hat Pflegepädagogin Heike Rose noch zu Zeiten vom reinen Mädcheninternat der damaligen Pflegevorschule unterrichtet. Mit der Veränderung der Bildungsgänge hat sie ihre Schwerpunkte von der Pflege des alten und kranken Menschen hin zur Kinderpflege und zur Entspannungspädagogik verlegt. In letzter Zeit kamen noch Psychosynthese und Aromatherapie dazu. Schüler*innen, Kollegen*innen und Schulleitung lassen Rose nur ungern ziehen, wünschen aber von Herzen Gesundheit und Freude für die Zukunft.

Studienfahrt nach Krakau und Auschwitz
Elisabeth-von-der-Pfalz-Schüler*innen sind beeindruckt

Acelya verteilt Rosen (c) Jasmin Kassebaum

„Schon ein komisches Gefühl“, schreibt Verena aus der Unterstufe der Fachschule zur Erzieherin. Als eine von 27 Schülern*innen des Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskollegs kommt sie aus Polen zurück und zeigt sich nachhaltig beeindruckt. Es war eine der letzten Studienfahrten, die noch vor den Einschränkungen durch die Corona-Krise stattfinden konnte. Die klassenübergreifende Gruppe der „Schule mit Courage“ hatte ihre Reise nach Auschwitz und Krakau umfangreich vorbereitet. Und die Arbeit geht weiter: Das Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg plant eine Projektwoche zum Thema „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.

Nach einer schriftlichen Bewerbung um die Teilnahme an der Studienfahrt hatte sich die Reisegruppe eine Woche lang im sozialen Zentrum FlaFla mit ihren begleitenden Lehrkräften und Teamern von den „Falken“ getroffen. Sie folgten Stadtarchivar Christoph Laue auf den Spuren jüdischen Lebens durch Herford, polierten Stolpersteine und besuchten die Synagoge.

Auschwitz-Birkenau schließlich erzeugt Bilder, die die jungen Leute sprachlos machen: Das bekannte Eingangstor mit den Schienen, die Baracken und Berge von Schuhen, Haaren … „Es hat mir die Brust zugeschnürt“ sagt Verena. Als Zeichen des Respekts hat jede*r Teilnehmer*in eine weiße Rose am Denkmal der Ermordeten niedergelegt: starke Momente, die berühren und die die Lehrkräfte immer wieder durch Gesprächsrunden auffangen. Schließlich ging es nicht nur darum Vergangenes zu begreifen, sondern auch um Veränderungen in Gegenwart und Zukunft.

„Sorgt dafür, dass Auschwitz nie wieder passiert“, formuliert Zeitzeugin Lydia Maksymovicz ihren Auftrag an die Schüler*innen. Sie war als Kind in das Vernichtungslager gelangt und hatte erst 17 Jahre nach dessen Befreiung ihre Mutter wieder gefunden. „Ich bewundere diese starke Frau“, meint Verena. Abschließend ließ sich die Reisegruppe von Franziskaner-Priester Bruder Thomas im Maximilian-Kolbe-Zentrum in Harmeze durch die Ausstellung der detailgetreuen Bilder des KZ-Alltags von Marian Kolodziej führen.

„Wir sind sehr dankbar, dass unsere Teilnehmenden diese Erfahrungen machen durften“, fasst Schulpastorin Dr. Annelore Siller die Reise mit Blick auf die Unterstützung durch die Falken und den Landesverband Westfalen-Lippe zusammen.

Ein Einkaufswagen voller Leben
Aufführung mit Kindern in der Reihe 123 im Rampenlicht

Chaos im Supermarkt (c) Ralf Bittner, Neue Westfälische

Ein Ort, der für die meisten Menschen zum Alltag gehört. Und doch ereignen sich außergewöhnliche Dinge: Nicht nur die Lebensmittelüberwachung rückt der Supermarktleiterin aufs Haus, es gibt auch noch eine Monsterplage … Und die Zuschauer mittendrin!

Die Details der Geschichte sind auf einer Klassenfahrt der Oberstufe Kinderpflege am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg entstanden. Unter der Leitung von Theaterpädagogin Catrin Mawick hat die Abschlussklasse im Waldheim Häger geprobt, mit Künstlerin Suzanne Austin das Bühnenbild gebaut und Kostüme entworfen, um die Auftritte von mehr als 50 Kindern der musikalischen Früherziehung an der Musikschule Herford einzurahmen. Das Projekt wurde gefördert vom Landesprogramm Kultur und Schule sowie der Sparkasse Herford.

75 Jahre nach Auschwitz
Führung durch die Synagoge in Herford

zu Besuch in der Herforder Synagoge

„Ich will nicht unwissend durchs Leben gehen und ich will wissen, warum Menschen das anderen antun“, erklärt Lisa auf die Frage des Vorstands der jüdischen Gemeinde Herfod-Detmold. Prof. Matitjahu Kellig hatte gefragt, was sie zu einer Bewerbung für die klassenübergreifende Studienfahrt motiviert hat. Zur Vorbereitung ihrer Reise nach Polen zu den Spuren jüdischen Lebens in Krakau und zum Besuch des Vernichtungslagers Auschwitz und Birkenau hat die Reisegruppe von Schülern*innen am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg jetzt die Synagoge besucht.

Hilfe für Kinder über „Herforder für Herford“
Kollekte am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg kommt an

Die Kollekte des evdp-Schulgottesdienstes ging an Herforder für Herford (c) Dieter Klein

„Man kann ja doch was machen!“ stellt Anna fest. Die Mittelstufe der Erzieher*innenfachschule hat jetzt Branko Kreinz, dem Initiator von Herforder für Herford, die Kollekte ihres Schulgottesdienstes übergeben. Die Initiative unterstützt Kinder in der Region, denen es nicht so gut geht. „Es werden vor allem Lebensmittel oder andere lebenspraktischen Dinge, an denen es in den Familien fehlt, benötigt“, erklärt Kreinz. Die angehenden Erzieher*innen hatten zusammen mit Kindern der Kindertagesstätte St. Johannis einen Adventsgottesdienst vorbereitet und dabei das Thema „Was ist gerecht?“ in den Mittelpunkt gestellt. Aus der Spendenaktion soll nach dem Wunsch der jungen Erzieher*innen eine längerfristige Unterstützung der Initiative „Herforder für Herford“ durch das Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg wachsen.

Schulweihnachtsfeier als Abschluss vor den Ferien

Weihnachtsgeschichte neu erzählt: Maria postet kurz vor der Geburt ein Selfie.

Weihnachtsgeschichte neu erzählt: Maria postet kurz vor der Geburt ein Selfie. Jede Klasse hatte sich einen Beitrag für die Schulweihnachtsfeier überlegt. So kam ein buntes Programm aus Rätseln, Liedern und Tanzeinlagen zustande, das Mitschüler*innen und Lehrkräfte einbezog und unterhielt gleichermaßen. Ein besonderes Anliegen war es den Lernenden, auch denen einmal Danke zu sagen, die sonst im Hintergrund arbeiten, ohne die das Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg aber nicht funktionieren würde: Hausmeisterin und Büroangestellte freuten sich über kleine Geschenke.

Schülersprecher*innen gewählt

Cathleen und Jörg sind die neuen Vertreter*innen der Lernenden am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg. In der von der SV selbstständig organisierten Schulweihnachtsfeier haben sie sich jetzt vorgestellt und die Veranstaltung professionell moderiert.

Adventsgottesdienst mit Kindern
Kita St Johannis zu Besuch im Schulgottesdienst des evdp

Die Kinder der evangelischen Kindertagesstätte St Johannis in der Petersilienstraße waren ganz nah dran: Direkt vor dem Altar erlebten Sie im Anspiel, wie die Hirten den Gesang eines Engels als Ruf zur Krippe von Bethlehem erleben. Gerade die Ärmsten lädt er zur Geburt des Heilands ein. Die angehenden Erzieher*innen der Mittelstufe hatten den Schulgottesdienst am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg zusammen mit Schulpfarrerin Dr. Annelore Siller so vorbereitet, dass Kinder, Mitschüler*innen und Lehrkräfte einen feierlichen Jahresabschluss genießen konnten, nämlich mit viel Musik, anschaulichen Geschichten und stimmungsvollem Licht.

Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg entdeckt Russland
Kooperation mit der Universität Iwanowo wird zum Schulprofil

im Textilmuseum Iwanowo: Freundinnen ohne Grenzen (c) Regine Stelte

„Die sind total nett hier“, kommentiert Franzi erleichtert, als sie mit Hilfe eines fremden Russen samt ihrem riesigen Koffer auf der Rolltreppe in die Moskauer Unterwelt rauscht. Doch die jetzt zu Ende gegangene Studienreise von Schülerinnen des evangelischen Berufskollegs in der Radewig ist ohnehin geprägt von positiver Stimmung. Denn die jungen Frauen sind unterwegs zu Freunden an der Universität Iwanowo, die bereits in Herford zu Gast waren.

Die Faktultät für romanische Sprachen in Iwanowo hatte die Schülergruppe aus Herford eingeladen, um ihnen auf Deutsch ihre Lebenswelt und die Sehenswürdigkeiten am „Goldenen Ring“ zu zeigen. „Für uns ist dieser Austausch außerordentlich wichtig“, betont Dekanin Dr. Svetlana Manik, „Sie geben unseren Studierenden einen guten Grund, die deutsche Sprache auch heute noch zu erlernen.“ Reisebegleiterin und Schulpastorin Dr. Annelore Siller freut sich vor allem, dass die Gruppe einen russisch-orthodoxen Gottesdienst in der Mariä-Entschlafens-Kathedrale in Wladimir erleben konnte. „So prächtig sind Kirchen in Deutschland nicht“, staunt Schülerin Sophia.

„Wenn man nicht weiß, woher sie kommen, könnte man sie alle für Russinnen halten“, beobachtet eine Passantin in Russland. Auch im Erleben der jungen Menschen überwiegen Gemeinsamkeiten und Beziehungen bei weitem die Unterschiede zwischen den Ländern: Nur die Aussicht auf ein Wiedersehen hat den tränenreichen Abschied erträglich gemacht.
Die Partnerschaft zwischen dem Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg und der Universität Iwanowo soll jetzt fest etabliert werden. Die Beteiligten hoffen, dass ihre Sponsoren, der Ausschuss Mission und Ökumene des Kirchenkreises Herford, die evangelische Landeskirche sowie der Freundeskreis Iwanowo, den Austausch dauerhaft unterstützen.

ARCHIV

Ereignisse aus vergangenen Schuljahren finden Sie hier.