Aktuell

Schulabschluss in Sicht? Neue Perspektive gesucht?
Informieren und bewerben am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg

Der für Ende November geplante Tag der offenen Tür mit Gelegenheit zu Beratungs- und Bewerbungsgesprächen kann leider nicht wie geplant stattfinden, die Gespräche aber schon: mit Abstand und festem Termin!

  • Schulabgänger*innen mit Beratungsbedarf zu den Chancen verschiedener Bildungsgänge am Berufskolleg rufen einfach an und lassen sich zu einem Gesprächstermin einladen.
  • Bewerber*innen mit festem Ziel schicken baldmöglichst ihre Unterlagen per Post oder Mail-Anhang. Die Vorstellungsgespräche erfolgen zeitnah. Einen Teil der Plätze vergeben wir noch vor dem Jahresende verbindlich.

Gerne am Berufskolleg
Virtuelle Schulführung durch das evdp

Schüler*innen des Berufskollegs zeigen ihre Schule, erklären die Bildungsgänge und was ihnen daran gefällt.

Gespräche mit Eltern und Erziehungsberechtigten
Sprechtag im Corona-Jahr per Teams oder Telefon

„Wie ist der Wechsel ans Berufskolleg gelungen? Wie klappt es in Mathematik und Englisch? Welche Perspektiven hat mein fast erwachsenes Kind nach dem Abschluss?“ Eltern und Erziehungsberechtigte haben eine Menge Fragen. Den konventionellen Elternsprechtag können wir im Corona-Jahr nicht mit persönlichen Treffen durchführen, face-to-face aber schon (fast), denn alle Schüler*innen sind über die Kommunikationsplattform Teams erreichbar. Interessierte Erziehungsberechtigte sind herzlich eingeladen Gesprächstermine mit den Lehrkräften zu vereinbaren. Schüler*innen können sowieso jederzeit mit ihren Lehrkräften reden, in der Sprechstunde oder einfach so.

Wir sind präsent!

Am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg läuft Unterricht nach Plan. Wir tragen die Masken mit Fassung, halten Abstand und desinfizieren uns die Hände. Neu ist die zunehmend digitale Kommunikation zwischen allen Beteiligten.

  1.  Die Infektionsschutzregeln sind bekannt!

Es gibt feste Sitzpläne und Gruppeneinteilungen. Wir tragen Atemschutzmasken im Unterricht, auf den gemeinsam genutzten Räumen und auf dem Schulgelände. Uns selbst und andere zu schützen, ist jetzt obere Priorität.

  1. Wenn doch etwas passiert:

Auch im Falle von Quarantäne für Einzelne oder (Teil-)Gruppen ist Unterricht möglich. Denn alle sind auch auf Distanz miteinander verbunden: Schüler*innen und Lehrkräfte sind mit digitalen Endgeräten ausgestattet und in der Benutzung der gemeinsamen Plattformen geschult. Und auch der individuelle Kontakt kommt nicht zur kurz!

  1. Gemeinsam durch die Zeit

Der persönliche Kontakt bleibt Plan A. Plan B und C sind vorbereitet. Schule findet statt, egal ob Berufsfachschule, Fachoberschule oder Fachschule am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg.

Berufsberatung am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg
Wie geht es weiter nach dem Abschluss?

Die Beratungsfachleute von der Agentur für Arbeit haben ihre Besuchstermine auf den Dezember verschoben. Mit viel Erfahrung und umfangreichen Informationen erklären Sie den Absolventen der Oberstufen die nächsten Schritte ins Studium oder ins Berufsleben:

  • Herr Linke-Ströbele berät Fachabiturienten*innen am 3. Dezember 2020.

Neuer Stolperstein am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg
Schülerinnen haben Spenden gesammelt

Nach dem Schulgottesdienst des Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg hat Steinmetzmeister Heinz-Werner Horn für das Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken um 13 Uhr einen Stolperstein vor der Kirchgasse 4 verlegt. Dort, direkt hinter der Jakobi-Kirche und dem heutigen Berufskolleg wohnte der Kaufmann Robert Grünewald, bis er am 9. Dezember 1941 gemeinsam mit seiner Frau Rosie nach Riga deportiert wurde. Ihr gemeinsames Kind Rachel war im selben Jahr einen Tag nach der Geburt gestorben.

Paten des Stolpersteins für Robert Grünewald sind die Schülerinnen und Schüler des evangelischen Berufskollegs. Sie haben ihren Gottesdienst genutzt, um die Spende für die Künstlerinitiative von Gunter Demnig als Kollekte zu sammeln. Bereits während der Vorbereitung ihrer Studienfahrt nach Auschwitz und Krakau hatten sie die bisherigen Stolpersteine in der Kirchgasse gereinigt und poliert, denn die Gedenktafeln mit der Messingoberfläche oxidieren mit der Zeit und verfärben sich dunkel. Die Reisegruppe hatte sich unter der Leitung von Schulpastorin Dr. Annelore Siller und Politiklehrerin Regine Stelte mit einer Stadtführung durch Stadtarchivar Christoph Laue ausführlich über das jüdische Leben in Herford früher und heute informiert.

Der Künstler Gunter Demnig hatte den ersten Stolperstein 1996 in Berlin verlegt. Seit 2015 organisiert die gemeinnützige „STIFTUNG – SPUREN – Gunter Demnig“ die Fortsetzung des Projektes. In Herford liegen nun insgesamt 124 Stolpersteine, davon 108 für Menschen jüdischer Abstammung. In 1265 Kommunen in Deutschland und 21 Ländern Europas findet man weitere Gedenksteine mit dem Motto: „Ein Stein, ein Name, ein Mensch!“ Demnig hat zahlreiche Auszeichnungen für seine Idee erhalten.

Die Schülerinnen vom Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg hatten das Verlegen Ihres Stolpersteins selbst organisiert. Mit dabei: Courage-Lehrkräfte Catrin Mawick und Regine Stelte (ganz links), Stadtarchivar Christoph Laue, der neue Superintendent des Kirchenkreises und Pate seiner „Schule mit Courage“ Dr. Olaf Reinmuth, Gisela Küster Vorsitzende des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken und Rainer Scheele von der Gemeinde Herford Mitte

Zur Verlegung des Stolpersteins besuchte der neue Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Dr. Olaf Reinmuth sein Berufskolleg. Von seinem Vorgänger hat er die Patenschaft für das Siegel „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg übernommen. Der Musiker Harald Kießlich begleitete die Veranstaltung mit instrumentalen Stücken und einem jiddischen Lied, das die Schülerinnen aus der Oberstufe zum Fachabitur Gesundheit und Soziales vortrugen. Ihre Klasse hatte für den Schulgottesdienst vor den Herbstferien den Titel „Woher kommt der Hass?“ gewählt. Die Schülersprecherinnen Verena Schäffer und Emilia Held moderieren die etwa halbstündige Veranstaltung.

Schulpastorin Dr. Annelore Siller freut sich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Erinnern Forschen und Gedenken und dem Stadtarchivar Christoph Laue: „Wir planen vor den Osterferien eine Projektwoche zum Thema ‚1700 Jahre jüdisches Leben in Herford‘.“

Cyber-Mobbing – Workshops mit Femina Vita

Mobbing im Internet und in sozialen Netzen ist für viele Jugendliche schmerzhafte Realität. In der Frauen- und Mädchenberatung von Femina Vita kommt das Thema immer wieder auf den Tisch. Oft sind psychische und psychosomatische Probleme die Folge. Dem wollen die Beraterinnen vorbeugen und besuchen junge Menschen am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg mit einer Unterrichtseinheit zum Thema Cyber-Mobbing. Die Lernenden im Bereich Gesundheit und Soziales haben inzwischen nicht nur ein persönliches Interesse, sondern sind auch mit ihrem professionellen Herzen dabei: Viele wollen selbst in sozialpädagogischen Berufen arbeiten und anderen zur Seite stehen.

Naturwissenschaften mit Neugier
Fragen, beobachten, erklären

Die runden Tische in der Cafeteria liegen voll mit vielfältigen Materialien. Das macht neugierig und lädt zum Ausprobieren und Spielen ein. So soll es sein, denn Kinder wollen Zusammenhänge entdecken und verstehen! Die angehenden Erzieher*innen haben selbst Freude an Experimenten wie der Luftballon-Rakete, und sie planen auf einer anderen Ebene naturwissenschaftlich-technische Bildungsangebote für Kinder.

Experimente mit dem Green Screen

Im Lernfeld 4 geht es um die musisch-ästhetische Bildung von Kindern. Also haben die angehenden Erzieher*innen mit bewegten Bildern expermentiert. Unter anderem zeigen Dorothea, Julia, Katharina und Alana mit Hilfe der Greenscreen-Technik, wie Albtraum und Realität eines ersten Schultages an einer Grundschule aussehen. Die in einer so genannten Green Box entstandenen Bildfolgen von Personen können anschließend freigestellt und vor einen anderen Hintergrund projiziert werden. Schulanfängerin Dorothea fühlt sich in ihrem Albtraum beispielsweise ganz klein und grau …

Der erste Schultag.mp4

Waldtage im Klassenteam

Blindes Vertrauen erlebt die FOS 12 im Wald
(Foto: Regine Stelte)

„Wer allein arbeitet, addiert, wer zusammenarbeitet, multipliziert.“ Auch und gerade Menschen, die Mathematik nicht zu ihren Lieblingsfächern zählen, verstehen, dass es gemeinsam meistens besser läuft. Vertrauensübungen standen deshalb im Mittelpunkt der Waldtage am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg. Und Spaß gemacht hat es auch noch!

Teamtage mit nature concepts
Bogenschießen als Höhepunkt

Das Ziel im Blick: Bogenschießen beim Teamtag der Fachoberschule.

Miriam absolviert ihr Bachelor-Praktikum am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg. Gleichzeitig steht sie kurz vor Abschluss ihrer Ausbildung in Erlebnispädagogik bei nature concepts Bielefeld. Da lag es nahe, mit den Schülern*innen der Fachoberschule ein zweitägiges Teamtraining durchzuführen. Die Aktivitäten fanden im Aa-Wiesen-Park statt und erreichten ihr Ziel: sich besser kennenzulernen, zusammen zu arbeiten und vor allem viel Spaß zu haben.




Weltkindertag in der Radewig
Lernsituation für die Mittelstufe der Erzieherfachschule

Malen mit Pflanzenfarben: nur eins der kreativen Angebote für Kinder beim Weltkindertag am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg
Saatgutbomben lassen Blumen wachsen für Bienen und Menschen.

„Der Weltkindertag“ findet statt! Groß und klein freuten sich wohl gleichermaßen darauf, endlich wieder gemeinsam draußen zu spielen, zu lernen und sich zu bewegen. Denn bei bestem Spätsommerwetter waren die Stände voll ausgelastet. Die Großen, das waren die angehenden Erzieher*innen des Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskollegs, die in diesem Jahr ein umfangreiches Angebot rund um das Thema Natur erarbeitet hatten. In einer Lernsituation galt es kindgerechte Spiel- und Lernideen zu entwerfen und praktisch durchzuführen. Und so konnten die Kinder rund um die Linde an der Jakobi-Kirche Bäume kennenlernen, mit Naturfarben malen, mit Kartoffelstempeln drucken, Saatgutbomben herstellen und einen Geschicklichkeitsparcours durchlaufen.

SV neu gewählt
Kritisch und konstruktiv

Vertreten die Interessen der Schüler*innen am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg: die neuen Sprecherinnen Verena und Emilia

Eigentlich ist die Schüler*innenvertretung ganz nah dran an den Ideen und Fragen der Lernenden zur Gestaltung des Schullebens am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg und der körperliche Abstand schadet dem Engagement auch keineswegs. Verena ist nach ihrem Fachabi schon in der Mittelstufe der Erzieherinnenausbildung und Emilia gehört zu den Fachabiturientinnen des aktuellen Schuljahres, also jede Menge Kompetenz und konstruktive Anregungen!

ARCHIV

Ereignisse aus vergangenen Schuljahren finden Sie hier.