Aktuell

Weltkindertag in der Radewig
Wir sind dabei!

Am 18. September 2021 ist wieder Weltkindertag in Herford. Zwischen 11 und 16 Uhr gibt es jede Menge Spiel- und Spaßangebote von den verschiedensten Vereinen und Initiativen. Die Mittelstufe der Erzieher*innenfachschule hat sich in diesem Jahr spannende Angebote rund um das Thema Universum überlegt: von Bewegung über Experimente bis hin zur kreativen Gestaltung ist alles dabei. Wer mitgemacht hat, bekommt einen Stempel für die Weltkindertagsrallye!

Schuljahresbeginn – Sicher im Unterricht

Masken und Tests prägen weiterhin den Schulalltag. Wer geimpft oder genesen ist, bringe bitte einen entsprechenden Nachweis mit. Wir beginnen mit Präsenzunterricht in ganzen Klassen. Auch die Praktika finden mit den Präventionsmaßnahmen der jeweiligen Einrichtung statt.

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Der festlichste aller möglichen Abschlüsse!
Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg entlässt 116 Absolventen

„Im Berufsfeld Gesundheit und Soziales haben Sie die Chance für andere bedeutsam zu werden!“, beglückwünschte Schulleiterin Heike Dunker die Abgängerinnen und Abgänger des evangelischen Berufskollegs und wünschte ihnen Erfüllung für die berufliche und persönliche Zukunft.

70 Fachabiturientinnen und -abiturienten, 21 Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger sowie 25 Erzieherinnen und Erzieher haben einen Meilenstein auf dem Weg zur beruflichen Zukunft erreicht. Nach ihrem Abschluss am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg haben die meisten von ihnen bereits einen Arbeits- oder weiteren Ausbildungsvertrag in der Tasche, einige beginnen auch ein Studium an der Fachhochschule.

Zeugnisübergabe in der Jakobi-Kirche

Die Lehrkräfte am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg hatten für die Absolventen und eine beschränkte Gästezahl eine Abschiedsfeier mit zeitlichem und räumlichem Abstand organisiert: Fünf Klassen erhielten ihre Zeugnisse jeweils in der Aula oder der Jakobi-Kirche und konnten auf dem Platz unter der Linde miteinander anstoßen.

Kinderpfleger*innen und/oder mittlerer Schulabschluss: Tim Barre, Rosa Bergheim, Noah Leon Brüggemann, Filiz Da Silva Matos, Matthäa Dorin, Isabell Gelbert, Phoebe Hunneck, Aylin Kaplan-Yilmaz, Vanessa Ksionsko, Kyra-Sophia Kuhlmann, Jana Löwen, Melissa Özcan, Elena Root, Solin Sahin, Nina Schmidt, Melanie Stang, Diana Trott, Sarah Wenz, Leon Wessel, Philip Windmann, Sandra Wozniak

Ausgezeichnet: Emilia feiert mit Lehrerin Regine Stelte, Mitschülersprecherin Verena Schäffer und ihrer Familie.
Bedient und beglückwünscht von den Lehrkräften: Fachabiturientinnen am evdp

Fachhochschulreife Gesundheit und Soziales: Iwana Joelle Alexanders, Delian Awsee, Liv Baierlein,  Lisa Bäuning,  Marie Bekteshi, Moritz Brüske, Niklas Bulthaup, Jacqueline Cakmak, Julia Debowski, Melissa Dincdemir, Lea Vanessa Ehlert, Anita Enns, Sara Filomeno, Lina Finzel, Natalie Friesen, Robin Fronzeck, Jenny Fuhrmann, Dania Hanuschkiewitz, Emilia Karoline Held, Lorena Hesse, Rachel Rebecca Johnstone, Emily Kampen, Mika Kaschner, Neele Kipp, Mehtap Kocak, Jennifer Koch, Celine Körte, Alina Köster, Dustin Kranz, Melanie Krekler, Michelle Krumm, Alina Kruno, Anna Kudra, Louisa Sophie Laker, Tabea Lütkemeier, Kim Lara Meyer, Vanessa Michalik-Bergmann, Laura Nentwich, Sarina Nollmann, Celina Pani, Jolyna-Celine Pecher, Marleen Sophie Prüßmeier, Frederik Purat, Kolja Ritzenhoff, Jennifer Rogalski, Lea Rybant, Gizem Sari, Marleen-Matou Schnell, Lea Sophie Schreiber, Julius Schüler, Aisha Selmi, Amira Selmi, Carla Simonsmeier, Ronja Smiatek, Christina Solopov, André Stamm, Paula Szallies, Celine Teuber, Isabel Ueberschär, Acelya Ulusinan, Kristina Unger, Mergime Uruqi, Emilie Vidovskij, Jana Vogel, Johanna Wächter, Anna Christin Waidele, Jana Witt, Melike Ecem Yildiz, Roksan Zalfo, Jana Zernikel

Erzieher*innen (mit Fachhochschulreife): Paula Henrieke Ahlden, Mesude Beyza Alp, Leonie Bartsch, Ruje Bas, Katja Bödder, Anna Brink, Jorid Fischer, Maren Griese, Luisa Hafner, Melissa Henich, Laura Hilker, Celine Huntemann, Alicia Hünting, Lamprini Katsanou, Viktoria Kondrat, Patricia Mantler, Alissa Martina, Monica Molina, Dieter Schwan, Delisa Stockhecke, Petra Tubakovic, Katalin Varga-Kuli, Nicole Wetsch, Janine-Melissa Wolski, XHorxhina Zogu

Für besondere Leistungen wurden Rosa Bergheim, Iwana Joelle Alexanders, Emilia Karoline Held und Johanna Wächter ausgezeichnet. Wegen eines Fachhochschulreife-Durchschnitts von 1,0 erhielt Wächter zudem eine Ehrung des Schulministeriums.

Ein Spiel für alle Sinne
Erlebnislernen an der Heerser Mühle mit Giovanna Birnbaum

Natur erleben und erfahren: Das ist das Motto des Umweltzentrums Heerser Mühle und neben der Vogelkunde das Lieblingsthema von Biologie-Lehrerin Giovanna Birnbaum am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg. So liegt es nahe, dass die Unterstufe Kinderpflege ihr Schuljahr voller Theorie in Distanz-, Wechsel- und Präsenzunterricht mit einem Praxis-Einsatz in Kräutergarten und Wald abgeschlossen hat. Sie haben Kräuter für Tee und Quark gesammelt, Brennnessel-Chips hergestellt und alles mit Baguette und Genuss gemeinsam verzehrt! Davon gestärkt haben sie sich gegenseitig Spiele gestärkt, die Kinder im Wald für eine bewusstere Sinneswahrnehmung sensibilisieren können. Allein das Spiel Fledermaus und Motte könnten sie für über 30 Lernziele einsetzen, überzeugte Birnbaum.

Radio Elli sagt Hallo!
Kinderpfleger*innen produzieren eigene Schulradio-Sendung

Zu Besuch bei Radio Herford: Diese Technik bringt die Sendung zu den Hörern*innen nach Hause, immer!

Am 10. Juli 2021 um 18 Uhr geht sie bei Radio Herford on air, die erste Sendung von der (noch) Unterstufe Kinderpflege am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg. Eine ganze Stunde Radio selbst aufzunehmen, zu schneiden und zu mischen war eine Herausforderung, bei der sich ganz andere Talente zeigten als im Fachunterricht: Witzige Ideen, interessante Themen und eine Moderation im Team erwarten die Hörer*innen:

  • Distanz und Nähe – Erste iPad-Klasse am evdp
  • Chancen für alle – Vielfalt am evdp
  • Kinderpfleger*innen all stars – zum Beispiel Sakima
  • Gesunde Kinder mit 5 am Tag

Ein Teil des Radioteams hat die Sendung zu Radio Herford gebracht und eine spannende Studio-Führung mit Redakteur Oliver Tölke erlebt. Durch Home-Office und Urlaubszeit wirkte das sonst lebendige Büro verwaist, aber so konnten die Schüler*innen die Regler auch in Aktion sehen.

Neue musikalische Weiterbildung ab 2021!

iStock.com/FatCamera

Der Kirchenkreis Herford, die evangelische Pop-Akademie und das Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg bieten gemeinsam eine Weiterbildung für Fachkräfte des Kirchkreises und Studierende des Berufskollegs an. In der Weiterbildung „Die singende und alltagsmusizierende Kita – Musik, Theater und Bibelgeschichten mit Kindern gestalten“ werden Methoden aus der Musik- und Theaterpädagogik und der gemeinde- und religionspädagogischen Arbeit vermittelt.

Weitere Informationen sind bei Burkhard Leich unter burkhard.leich@ev-pop.de oder Catrin Mawick catrin.mawick@bk.evdp.de erhältlich.

Müll unterm Birnbaum – Da boxen Fuchs und Hase!
Ein Theaterstück im Rahmen des Schulgottesdienstes im Sommer 2021

Die Försterin ist entsetzt: Rund um den Birnbaum in ihrem Wald liegt jede Menge Müll. Gemeinsam mit Kommissar Kaiser macht sie sich auf die Suche nach dem Schuldigen. Zunächst werden Fuchs und Hase verdächtigt, dann deuten die Spuren auf den Biber hin und auch die Großmutter vom Rotkäppchen wird beinahe festgenommen. Schließlich überführen die Ermittler Selfie-Star Chantal und verdonnern sie, den Wald restlos aufzuräumen.

Bei dem Gottesdienst zum Schuljahresende 2020/21 bildete das von der Unterstufe Kinderpflege selbst entwickelte Theaterstück den Höhepunkt. Theaterpädagogin Catrin Mawick verwandelte eine bühnenscheue Klasse in ein überzeugend agierendes Team. Das Stück konnte bei sonnigem Wetter unter Einhaltung der Abstandsregel stattfinden. Zu Gast waren dabei die Kinder der Kita St. Johannis aus der Petersilienstraße. Eifrig halfen sie dem Kommissar und dem Rotkäppchen bei der Suche nach Verdächtigen und Verlorenen. Szenenapplaus verdiente sich Nico als Biber durch eine gekonnte Breakdance-Einlage.

Unverzichtbar für den Erfolg war auch das Bühnenbild und das Kostümdesign, das die Schüler*innen gemeinsam mit der Künstlerin Suzanne Austin gestaltet hatten. Ihren Einsatz verdankt das Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg dem Landesförderprogramm Kultur und Schule.
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Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg for Future!
Schule der Zukunft mit Solaranlage ausgestattet

Das Dach des evangelischen Berufskollegs in der Radewig schmücken jetzt zahlreiche Solarmodule. Schulleiterin Heike Dunker freut sich, dass der evangelische Kirchenkreis als Schulträger in die Energieversorgung des Berufskollegs investiert hat: „Als ‚Schule der Zukunft‘ steht es uns gut, dass wir unseren Strombedarf durch Sonnenenergie decken können.“

Vogelperspektive auf das Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg

„Bis zur Registrierung der Solaranlage bei der Bundesnetzagentur haben wir einige Herausforderungen bestanden“, berichtet Architektin Susanne Kühn vom Kirchenkreis stolz. So musste zunächst ein Geländer auf dem Dach installiert werden, um die Sicherheit der Mitarbeiter von Installations- und Wartungsfirmen zu gewährleisten. Den Zugang zu den verschiedenen Flächen des Daches ermöglichen nun mehrere Leitern über die Lichtkuppeln. Da das Flachdach des Berufskollegs durch Folien abgedichtet ist, mussten die Handwerker bei der Montage von Geländer und Solarmodulen äußerste Vorsicht walten lassen. So ruht die gesamte Anlage nun auf sicheren Bautenschutzmatten. Neue Blitzableiter schützen die Photovoltaik-Anlage genauso wie die Lichtkuppeln. Auf einem Display im Treppenhaus können alle Besucher*innen die aktuelle Leistung und die Kohlendioxid-Einsparung ablesen. Die installierte maximale Leistung beträgt etwa 35 Kilowatt.

Für die Zukunft will der Kirchenkreis auch die Heizungsanlage des Berufskollegs erneuern. Dabei soll zum Beispiel die Warmwasserbereitung durch den selbst produzierten Öko-Strom erfolgen. Das verhindert unter anderem die Vermehrung von Legionellen in den Wasserleitungen. Hierbei fehlt es zurzeit an kompetenten Dienstleistern, aber Kühn ist zuversichtlich: „Wir geben nicht auf!“ Auch Schulleiterin Dunker blickt in die Zukunft: „Nachhaltigkeit bleibt für unsere Schule der Zukunft ein wichtiger Orientierungspunkt für die Bildungsarbeit und wird im überarbeiteten Schulprogramms eine noch größere Bedeutung erhalten.“

Projektpräsentation der Fachschule
Abschlussprojekte der (fast) Erzieher*innen im Fokus

Melissa zeigt die Dokumentation Ihres Baustellen-Projektes

Eine Menge Vorbereitung zu Hause neben fünf Wochen Dauereinsatz in der Praktikumseinrichtung fanden ihren Höhepunkt in der Projektpräsentation der Fachschul-Oberstufe. Ein Projekt, das ist ein umfangreiches und komplexes Vorhaben von und mit Kindern einer sozialpädagogischen Einrichtung. Sie sollen dies mitgestalten und dabei Mitbestimmung kennenlernen. Für die Studierenden sind die Abschlussprojekte mit Beurteilung durch die Lehrkräfte und die Praxisanleiter*innen eine Belastungsprobe für Nerven, strukturiertes Arbeiten und Kritikfähigkeit. Umfangreiche Bewertungsbögen verhelfen den Beurteilenden zu vergleichbaren Einschätzungen.

Passionsgottesdienst online verfügbar
„Leben wollen!“

Engagierte Musiker*innen schaffen die feierliche Stimmung für den online-Schulgottesdienst.

Unter diesem Motto hat eine Gruppe von freiwilligen Schülern*innen den diesjährigen Passionsgottesdienst am Elisabeth-von-der-Pfalz-Gottesdienst mit viel Liebe vorbereitet. Zwar konnte der feierliche Ausklang in die Osterferien nicht live übertragen, aber von allen Beteiligten wenigstens durchgehend gefeiert werden mit allen Liedern, gespielten Szenen, der Predigt und den liturgischen Teilen. Passend zur Stimmung geht es um Elia, der sich frustriert in die Wüste zurückzieht … um schließlich körperlich und geistig genährt zu seiner Aufgabe zurückzukehren. Wir laden herzlich ein, diesen Gottesdienst mit der feierlichen Begrüßung von Heike Dunker als Schulleiterin jetzt online anzuschauen.

Erste iPad-Klassen am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg
Kinderpflege-Schüler aktiv im Distanzunterricht

Auch in den Lockdown- und Quarantänephasen seit November 2020 waren alle Schüler am evangelischen Berufskolleg für Gesundheit und Soziales mit den technischen Voraussetzungen für den online-Unterricht ausgestattet. Die erste Priorität des Geräteverleihs galt denjenigen, die zu Hause kein digitales Gerät außer dem Smartphone zur Verfügung hatten. Eine verspätete Lieferung von iPads ermöglicht jetzt, dass die Klassen der Kinderpflege-Ausbildung mit baugleichen Geräten arbeiten. Das erleichtert das Beantworten technischer Fragen und vereinheitlicht die Arbeit an gemeinsamen Dateien und Notizbüchern.

Auf die iPad-Klassen ist bereits das Unterrichtskonzept der Ausbildung abgestimmt. Bereits seit August haben die Kinderpflegeklassen einen digitalen Tag, an dem sie selbstständig zu Hause arbeiten, teilweise unterstützt durch Videochats in Gruppen oder im Plenum. Diese Arbeitsweise hat sich vor allem für Schülerinnen mit eigenen Kindern in Quarantäne oder Home-Schooling bewährt. Bildungsgangleiterin Gabriele Reinhardt betont: „Wir haben so die Möglichkeit, Schüler*innen bei individuellen Lernschwierigkeiten in Kleingruppen zu unterstützen, während andere erweiterte Aufgabenstellungen bearbeiten.“

Alle iPads sind mit einer Tastatur ausgestattet, so dass auch das Schreiben längerer Ausarbeitungen wie Praktikumsberichte und Aktivitätenplanungen für die Kindertagesstätten möglich sind. Am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg vor Ort gibt es große Flachbildschirme, auf denen Schüler oder Lehrkräfte im Präsenzunterricht Lösungswege und Arbeitsergebnisse präsentieren können. „Dank der Förderung durch das Programm ‚Gute Schule 2020‘ und den ‚Digitalpakt‘ konnten wir relativ schnell in das digitale Lernen einsteigen“ freut sich Schulleiterin Heike Dunker. Das Berufskolleg verwendet seit 2019 eine der verbreitetsten Kommunikationsplattformen und eine passende Notizbuch-App zum Austausch und gemeinsamen Bearbeiten von Dateien aller Art. Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft erhalten mit ihrer Schul-Mail-Adresse Zugang zu der benötigten Software, zum WLAN (kabellosen Internet) der Schule und zu Speichermöglichkeiten in der Cloud.

„In den ersten Lockdown-Wochen kamen zu viele Aufgaben für zu wenig Zeit. Aber mit dem neuen System der Wochenplanarbeit, die die Lehrerinnen sehr viel enger begleiten und unterstützen, schaffen wir fast genauso viel wie sonst und das mit mehr Ruhe.“ So berichtet die 35-jährige Nina Schmidt, die die Kinderpflege-Ausbildung mit vier Kindern meistert.

So lecker bunt ist das Distanzlernen
Kinderpfleger*innen backen Geburtstagskuchen

Auf den Kindergeburtstag freuen sich die Kinder und ihre Gäste schon lange Zeit im Voraus. Ein besonderer Tag mit leckerem Essen, vielen Spielen, kleinen Andenken und vielem Mehr. Auf ein Motto kann man vielleicht noch verzichten, aber Kuchen muss sein.

Im Distanzunterricht im Fach Hauswirtschaft hatten die angehenden Kinderpfleger*innen jetzt die Aufgabe einen Geburtstagskuchen herzustellen. Leider konnte die Gruppe den Geschmack nicht gemeinsam bewerten. Aber das Rezept mussten sie mitliefern, so dass Lehrerin Elisabeth Blumenberg schon eine Vorstellung vom Schwierigkeitsgrad einerseits und vom Zuckergehalt und anderen Zutaten andererseits bekam … Auf jeden Fall machen die eingesandten Fotos Spaß und Appetit.

Nach welchen Kriterien würden Sie die Rezeptauswahl und die Umsetzung beurteilen?

Gesundheitswert

Kosten für die Zutaten

Aufwand der Herstellung

Eignung als Fingerfood

Aussehen: liebevoll dekoriert und angerichtet

Geschmack und Geruch

passend zum Motto

Verarbeitungsgrad der Zutaten

Nachhaltigkeit

Lagerfähigkeit

Gert Flörke übergibt Schulleitung an Heike Dunker

Der langjährige Schulleiter Gert Flörke wurde Ende Januar von Superintendent Dr. Olaf Reinmuth in den Ruhestand verabschiedet. Seine Nachfolgerin am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg ist Heike Dunker. Gert Flörke war 42 Jahre lang Lehrer, davon fast 19 Jahre Schulleiter. Mit ihm hat sich das Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg zu einem weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannten und geschätzten Berufskolleg entwickelt.

Superintendent Dr. Olaf Reinmuth (links) und Gert Flörke gemeinsam mit der neuen Schulleiterin Heike Dunker vor dem Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg in Herford (Foto: Alexander Kröger)

2002 übernahm der Pädagoge das früher noch namenlose kirchliche Berufskolleg mit 30 Schülerinnen, die damals noch im Internat wohnten. Seitdem hat sich sehr viel geändert. Heute ist das Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg ein staatlich anerkanntes evangelisches Berufskolleg in der Trägerschaft des Kirchenkreises Herford. Zurzeit besuchen rund 300 junge Frauen und Männer die modern eingerichtete und geführte Schule. Das alte Internat gibt es nicht mehr, dafür aber vier moderne Bildungsgänge in den Fachbereichen Gesundheit, Erziehung und Soziales. Die Schülerinnen und Schüler erlernen am Berufskolleg einen Ausbildungsberuf oder berufliche Kenntnisse und einen höheren Schulabschluss.

„Im Mittelpunkt der Arbeit standen für mich immer die Schülerinnen und Schüler mit ihren persönlichen Stärken und Fähigkeiten“, sagt Gert Flörke, der die Schulentwicklung in den vergangenen Jahren maßgeblich mitgestaltete und dabei auch auf neue Medien setzte. Beispielsweise begann das Berufskolleg vorausschauend schon vor drei Jahren mit dem digitalen Lernen. „In der Corona-Pandemie waren und sind alle im Distanzunterricht gut erreichbar“, berichtet Flörke.

Anerkennung für seine erfolgreiche Arbeit gab es unter anderem von Superintendent Olaf Reinmuth. „Vieles steht lebendig vor Augen, manches liegt im Verborgenen, ich persönlich und wir als Kirchenkreis danken sehr für den langjähren persönlichen Einsatz“, betont der leitende Theologe des Kirchenkreises.

Nach eigener Aussage schaut Flörke zuversichtlich und gelassen auf den Ruhestand mit den zum Teil neuen Wünschen und Zielen, die vor ihm liegen. Dazu gehören unter anderem mehr Zeit mit den Enkeln zu verbringen sowie die Pflege von Freundschaften, Ehrenämtern und Hobbies. Dankbar und glücklich ist er mit der Nachfolge von Heike Dunker als Schulleiterin. Flörke: „Ich wünsche ihr von ganzem Herzen, dass sie gesund und fröhlich ihre Ideen und Visionen gemeinsam mit dem Kollegium umsetzen kann und dass der Segen Gottes auf ihrer Arbeit liegt.“

Die Pädagogin kennt das Herforder Berufskolleg sehr gut und ist fachlich bestens für die Leitungsaufgabe aus- und fortgebildet. 2009 kam sie als Lehrerin ans Berufskolleg, seit 2018 ist sie dessen stellvertretende Leiterin. „Mit Heike Dunker folgt auf Gert Flörke eine ebenfalls fachlich kompetente und starke Persönlichkeit ins Leitungsamt, die sowohl im Team arbeiten kann als auch ihre eigenen Ideen einzubringen weiß“, erzählt Reinmuth.

Laut Dunker ist die Arbeit an dem evangelischen Berufskolleg eine besonders reizvolle Herausforderung. „Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes transportieren wir soziale, ethische und religiöse Werte in die Gesellschaft. Die meisten Absolventinnen und Absolventen leisten später im Berufsleben einen Dienst am Menschen“, sagt die neue Schulleiterin.

Zusammen sind wir weniger allein
Fachschülerinnen übergeben Spielmaterial zum Gottesdienst an Kita

Vanessa Häußer lässt sich alles ganz genau zeigen und freut sich auf die Aktivitäten mit den Kindern. Die Leiterin der evangelischen Kindertageseinrichtung St. Johannis in der Petersilienstraße ist sicher: „Diese Woche sind die Kinder ja noch in der Einrichtung und werden die Materialkisten bestimmt begeistert auspacken.“ „Und für die Zeit des Lockdowns sind die Spiel- und Mitmachideen in ausreichender Zahl vorhanden, so dass die Kinder sie auch mit nach Hause nehmen können“, erklärt Fachschülerin Angelina ihr vorausschauendes Konzept stolz. Die Mittelstufe der angehenden Erzieherinnen hatte den traditionell mit Kindern gefeierten Adventsgottesdienst des Elisabeth-von-der Pfalz-Berufskollegs von vornherein zum digitalen Abruf als Film und zum Mitnehmen in Kisten vorbereitet.

Angelina und Julia (online) erklären Kita-Leiterin Vanessa Häußer das Spielmaterial zum Adventsgottesdienst; rechts mit Tablet: Schulpastorin Dr. Annelore Siller

Aus der Distanz per Videochat zugeschaltet ist auch Fachschülerin Julia, die sich zurzeit in Quarantäne befindet. Sie beschreibt, wie die Kinder die zweite Kiste durch eine Schnitzeljagd in der Kita finden sollen, wie ein Ritual für die Fürbitten geplant ist und wie eine Girlande von Männlein und Weiblein die Kinder auch nach den Weihnachtsferien an das Motto des Gottesdienstes erinnern wird. „Gottesdienst und Mitmachangebote sind konsequent multireligiös angelegt, so dass auch Familien zum Beispiel mit muslimischem Hintergrund dabei sein können.“ betont Schulpastorin Dr. Annelore Siller. Die Kooperation mit der Kita St. Johannis wird sowieso fortgesetzt, zumal sie nach dem Umzug in die Waisenhausstraße in unmittelbarer Nähe des Berufskollegs liegt. „Digitale Elemente und Materialien für Kindertagesstätten können auch in Zukunft die pädagogische Ausbildung der Erzieherinnen bereichern“, ist Kulturpädagogin Catrin Mawick vom Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg sicher.

Gruß des Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskollegs zum 9. November
an der Synagoge in Herford
mit einem Zitat von Hannah Arendt

„Ich bin in der Tat heute der Meinung, dass das Böse immer nur extrem ist, aber niemals radikal, es hat keine Tiefe, auch keine Dämonie. … tief aber und radikal ist immer nur das Gute.“

Hannah Arendt

Neuer Stolperstein am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg
Schülerinnen haben Spenden gesammelt

Nach dem Schulgottesdienst des Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg hat Steinmetzmeister Heinz-Werner Horn für das Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken um 13 Uhr einen Stolperstein vor der Kirchgasse 4 verlegt. Dort, direkt hinter der Jakobi-Kirche und dem heutigen Berufskolleg wohnte der Kaufmann Robert Grünewald, bis er am 9. Dezember 1941 gemeinsam mit seiner Frau Rosie nach Riga deportiert wurde. Ihr gemeinsames Kind Rachel war im selben Jahr einen Tag nach der Geburt gestorben.

Paten des Stolpersteins für Robert Grünewald sind die Schülerinnen und Schüler des evangelischen Berufskollegs. Sie haben ihren Gottesdienst genutzt, um die Spende für die Künstlerinitiative von Gunter Demnig als Kollekte zu sammeln. Bereits während der Vorbereitung ihrer Studienfahrt nach Auschwitz und Krakau hatten sie die bisherigen Stolpersteine in der Kirchgasse gereinigt und poliert, denn die Gedenktafeln mit der Messingoberfläche oxidieren mit der Zeit und verfärben sich dunkel. Die Reisegruppe hatte sich unter der Leitung von Schulpastorin Dr. Annelore Siller und Politiklehrerin Regine Stelte mit einer Stadtführung durch Stadtarchivar Christoph Laue ausführlich über das jüdische Leben in Herford früher und heute informiert.

Der Künstler Gunter Demnig hatte den ersten Stolperstein 1996 in Berlin verlegt. Seit 2015 organisiert die gemeinnützige „STIFTUNG – SPUREN – Gunter Demnig“ die Fortsetzung des Projektes. In Herford liegen nun insgesamt 124 Stolpersteine, davon 108 für Menschen jüdischer Abstammung. In 1265 Kommunen in Deutschland und 21 Ländern Europas findet man weitere Gedenksteine mit dem Motto: „Ein Stein, ein Name, ein Mensch!“ Demnig hat zahlreiche Auszeichnungen für seine Idee erhalten.

Die Schülerinnen vom Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg hatten das Verlegen Ihres Stolpersteins selbst organisiert. Mit dabei: Courage-Lehrkräfte Catrin Mawick und Regine Stelte (ganz links), Stadtarchivar Christoph Laue, der neue Superintendent des Kirchenkreises und Pate seiner „Schule mit Courage“ Dr. Olaf Reinmuth, Gisela Küster Vorsitzende des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken und Rainer Scheele von der Gemeinde Herford Mitte

Zur Verlegung des Stolpersteins besuchte der neue Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Dr. Olaf Reinmuth sein Berufskolleg. Von seinem Vorgänger hat er die Patenschaft für das Siegel „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg übernommen. Der Musiker Harald Kießlich begleitete die Veranstaltung mit instrumentalen Stücken und einem jiddischen Lied, das die Schülerinnen aus der Oberstufe zum Fachabitur Gesundheit und Soziales vortrugen. Ihre Klasse hatte für den Schulgottesdienst vor den Herbstferien den Titel „Woher kommt der Hass?“ gewählt. Die Schülersprecherinnen Verena Schäffer und Emilia Held moderieren die etwa halbstündige Veranstaltung.

Schulpastorin Dr. Annelore Siller freut sich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Erinnern Forschen und Gedenken und dem Stadtarchivar Christoph Laue: „Wir planen vor den Osterferien eine Projektwoche zum Thema ‚1700 Jahre jüdisches Leben in Herford‘.“

Cyber-Mobbing – Workshops mit Femina Vita

Mobbing im Internet und in sozialen Netzen ist für viele Jugendliche schmerzhafte Realität. In der Frauen- und Mädchenberatung von Femina Vita kommt das Thema immer wieder auf den Tisch. Oft sind psychische und psychosomatische Probleme die Folge. Dem wollen die Beraterinnen vorbeugen und besuchen junge Menschen am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg mit einer Unterrichtseinheit zum Thema Cyber-Mobbing. Die Lernenden im Bereich Gesundheit und Soziales haben inzwischen nicht nur ein persönliches Interesse, sondern sind auch mit ihrem professionellen Herzen dabei: Viele wollen selbst in sozialpädagogischen Berufen arbeiten und anderen zur Seite stehen.

Naturwissenschaften mit Neugier
Fragen, beobachten, erklären

Die runden Tische in der Cafeteria liegen voll mit vielfältigen Materialien. Das macht neugierig und lädt zum Ausprobieren und Spielen ein. So soll es sein, denn Kinder wollen Zusammenhänge entdecken und verstehen! Die angehenden Erzieher*innen haben selbst Freude an Experimenten wie der Luftballon-Rakete, und sie planen auf einer anderen Ebene naturwissenschaftlich-technische Bildungsangebote für Kinder.

Experimente mit dem Green Screen

Im Lernfeld 4 geht es um die musisch-ästhetische Bildung von Kindern. Also haben die angehenden Erzieher*innen mit bewegten Bildern expermentiert. Unter anderem zeigen Dorothea, Julia, Katharina und Alana mit Hilfe der Greenscreen-Technik, wie Albtraum und Realität eines ersten Schultages an einer Grundschule aussehen. Die in einer so genannten Green Box entstandenen Bildfolgen von Personen können anschließend freigestellt und vor einen anderen Hintergrund projiziert werden. Schulanfängerin Dorothea fühlt sich in ihrem Albtraum beispielsweise ganz klein und grau …

Der erste Schultag.mp4

Waldtage im Klassenteam

Blindes Vertrauen erlebt die FOS 12 im Wald
(Foto: Regine Stelte)

„Wer allein arbeitet, addiert, wer zusammenarbeitet, multipliziert.“ Auch und gerade Menschen, die Mathematik nicht zu ihren Lieblingsfächern zählen, verstehen, dass es gemeinsam meistens besser läuft. Vertrauensübungen standen deshalb im Mittelpunkt der Waldtage am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg. Und Spaß gemacht hat es auch noch!

Teamtage mit nature concepts
Bogenschießen als Höhepunkt

Das Ziel im Blick: Bogenschießen beim Teamtag der Fachoberschule.

Miriam absolviert ihr Bachelor-Praktikum am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg. Gleichzeitig steht sie kurz vor Abschluss ihrer Ausbildung in Erlebnispädagogik bei nature concepts Bielefeld. Da lag es nahe, mit den Schülern*innen der Fachoberschule ein zweitägiges Teamtraining durchzuführen. Die Aktivitäten fanden im Aa-Wiesen-Park statt und erreichten ihr Ziel: sich besser kennenzulernen, zusammen zu arbeiten und vor allem viel Spaß zu haben.




Weltkindertag in der Radewig
Lernsituation für die Mittelstufe der Erzieherfachschule

Malen mit Pflanzenfarben: nur eins der kreativen Angebote für Kinder beim Weltkindertag am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg
Saatgutbomben lassen Blumen wachsen für Bienen und Menschen.

„Der Weltkindertag“ findet statt! Groß und klein freuten sich wohl gleichermaßen darauf, endlich wieder gemeinsam draußen zu spielen, zu lernen und sich zu bewegen. Denn bei bestem Spätsommerwetter waren die Stände voll ausgelastet. Die Großen, das waren die angehenden Erzieher*innen des Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskollegs, die in diesem Jahr ein umfangreiches Angebot rund um das Thema Natur erarbeitet hatten. In einer Lernsituation galt es kindgerechte Spiel- und Lernideen zu entwerfen und praktisch durchzuführen. Und so konnten die Kinder rund um die Linde an der Jakobi-Kirche Bäume kennenlernen, mit Naturfarben malen, mit Kartoffelstempeln drucken, Saatgutbomben herstellen und einen Geschicklichkeitsparcours durchlaufen.

SV neu gewählt
Kritisch und konstruktiv

Vertreten die Interessen der Schüler*innen am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg: die neuen Sprecherinnen Verena und Emilia

Eigentlich ist die Schüler*innenvertretung ganz nah dran an den Ideen und Fragen der Lernenden zur Gestaltung des Schullebens am Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg und der körperliche Abstand schadet dem Engagement auch keineswegs. Verena ist nach ihrem Fachabi schon in der Mittelstufe der Erzieherinnenausbildung und Emilia gehört zu den Fachabiturientinnen des aktuellen Schuljahres, also jede Menge Kompetenz und konstruktive Anregungen!

ARCHIV

Ereignisse aus vergangenen Schuljahren finden Sie hier.